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Aus einer Müllverbrennungsanlage wird ein modernes Zentrum für Ressourcen und Energie ZRE

Am Standort der ehemaligen MVA Stellinger Moor im Stadtteil Bahrenfeld entsteht ein modernes Abfallbehandlungszentrum: das Zentrum für Ressourcen und Energie, kurz ZRE.

Der Baubeginn der Spezialtiefbauarbeiten ist bereits im Mai 2022 erfolgt. Nun wurde am 08. Februar der Vertrag zur Errichtung der Gebäude durch die Vertreter des ZRE, der Stadtreinigung Hamburg und der Arbeitsgemeinschaft ZRE Stellingen, bestehend aus den Partnern Wayss & Freytag Ingenieurbau, Matthäi Bauunternehmen und der Heitkamp Industrial Solutions, unterschrieben.

In dieser Arbeitsgemeinschaft übernimmt Matthäi die kaufmännische und Wayss & Freytag die technische Geschäftsführung. Die Heitkamp Industrial Solutions GmbH übernimmt bei diesem Projekt den technischen Support und unterstützt den Einkauf bei der Vergabe der komplexen Gewerke. Das Hauptaugenmerk wird die Pflege und Anpassung der Terminpläne sein. Darüber hinaus erarbeitet das technisches Büro der Heitkamp Industrial Solutions die Gleitbaukonzepte und unterstützt bei der Ausarbeitung eines Beschleunigungskonzeptes um die entstandenen Verzögerungen so gering wie möglich zu halten.

Das Zentrum für Ressourcen und Energie (kurz ZRE) ist das zukunftsweisende Projekt für die nachhaltige Verwertung von städtischen Abfällen der Stadt Hamburg. Bis 2025 entsteht am Standort Hamburg Stellingen ein Komplex, mit fünf Teilanlagen zur stofflichen und thermischen Verwertung von Hausmüll, Bio- und Grünabfällen.

Nach der Inbetriebnahme sollen im ZRE ca. 323.000 Tonnen Müll, davon rund 145.000 Tonnen Hausmüll pro Jahr behandelt werden.

Das macht das ZRE so besonders:

Direkt bei der Anlieferung wird nach drei Abfallfraktionen unterschieden, die jeweils in separaten Bunkerbereichen abgekippt werden:

  • Hochkalorische Abfälle oder auch Ersatzbrennstoffe z. B. Industrieüberschüsse wie Kunststoffabschnitte
  • Niederkalorische Abfälle z. B. Altholz oder Laub
  • Hausmüll

In der Hausmüllaufbereitung werden Wertstoffe wie Eisenmetalle, Nichteisenmetalle, Papier, Pappe und Kartonagen, Kunststoffe sowie Glas aus den angelieferten Abfällen abgetrennt. Der nicht recyclebare Anteil des angelieferten Mülls geht in die thermische Verwertung.

Durch die Kombination der unterschiedlicher Verfahren – Sortierung und thermische Behandlung – an einem Standort lässt sich unter Vermeidung von Zwischentransporten eine deutliche Erhöhung der Recyclingquote erreichen. Die Anlage ist so flexibel, dass im Winter bis zu 75 MW Fernwärme ausgekoppelt werden können, im Sommer bis zu 23 MW elektrische Leistung. Die erzeugte Energie soll jahreszeitlich bedingt in das städtische Fernwärme- und Elektroverteilnetz eingespeist werden. Zusätzlich wird ganzjährig 5 MW Wärme aus den warmen Abgasströmen der beiden Verbrennungslinien zurückgewonnen und in ein Nahwärmenetz gespeist.

Das ZRE versorgt so pro Jahr über 40.000 Haushalte mit Strom und rund 39.000 Haushalte mit Wärme.

Heitkamp Industrial Solutions zeigt auch in diesem Projekt das Engagement und die Expertise für die Abwicklung energetisch nachhaltiger Projekte und trägt somit zur Energiewende und dem Umbau in eine klimaneutrale Wirtschaft bei.

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