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Zweite Schleuse Wusterwitz für den Schiffsverkehr freigegeben

Erfolgreicher Abschluss: Am 2. August wurde die zweite Schleuse Wusterwitz feierlich eröffnet.

Unter dem Beifall der geladenen Gäste gaben die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr Daniela Kluckert, der Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg Guido Beermann und der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Prof. Dr.-Ing. Hans- Heinrich Witte die neu gebaute zweite Schleuse Wusterwitz für den Schiffsverkehr frei.

Gebaut wurde die Schleuse durch die Arbeitsgemeinschaft Neubau Schleuse Wusterwitz, in der die Unternehmen Heitkamp Industrial Solutions, Johann Bunte Bauunternehmung sowie Bauer Spezialtiefbau ihre Kompetenzen bündelten.

Insgesamt wurden bei der Baumaßnahme ca. 50.000 Kubikmeter Stahlbeton verbaut und ca. 200.00 Kubikmeter Erde bewegt. Zu den Hauptleistungen zählt der Bau einer 440 Meter langen Spundwand, die mit Pollern und Leitern ausgestattet wurde. Sie dient der Schifffahrt als Liege- und Wartestelle.

Das erste Schiff, das die Schleuse passierte, war die Elektra, das weltweit erste emissionsfreie Schubboot mit Brennstoffzellen-Antrieb. Diesen Blick in die Zukunft kommentierte Staatssekretärin Daniela Kluckert: „Die Inbetriebnahme der neuen Schleuse Wusterwitz ist ein weiterer Meilenstein für unser Wasserstraßennetz. Was wir hier heute mit unserem wasserstoffbetriebenen Schiff demonstrieren, ist ein Blick in die Zukunft – eine Zukunft mit emissionsfreien Schwerguttransporten zwischen Berlin und Hamburg."

Minister Guido Beermann ergänzt: „Es besteht nun eine Verbindung vom Rhein nach Berlin, nach Hannover, Hamburg und eine Anbindung bis zum Hafen Duisburg. Das verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig die Instandhaltung der Wasserinfrastruktur durch den Bund ist.“

Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte betont die Bedeutung des umweltfreundlichen Verkehrsträgers Binnenschiff. Eine bessere Auslastung der Schiffe, eine verlässlichen und sichere Routenplanung bedeutet für Reeder, Makler und Unternehmen mehr Planungssicherheit, zumal nun auch Schubverbände mit einer Länge von bis zu 185 Metern und mit zweilagigen Containerverkehr den Wasserweg nutzen können.

Heitkamp Industrial Solutions wünscht der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes WSV.de viel Erfolg mit der Schleuse und immer genug Wasser unter dem Kiel.

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